INDUSTRIE-ROUTE AM FLUSS SVITAVA
Das Produktionsgebiet Posvitava markiert ein Stück der bedeutenden Geschichte der Stadt Brünn, die ihr Fortschritt und Entwicklung bescherte. Derzeit kommt es hier zu einer Umgestaltung von Industriegeländen und einzelnen Gebäuden. Bevor dieses Produktionsgebiet völlig verschwindet, ist es gut, auf dieses noch nicht allzu lange zurückliegende Ereignis am Ort des ehemaligen Industriebooms aufmerksam zu machen und den vergangenen Ruhm ein wenig abzustauben. Teil der Route ist die Realisierung von elf Außentafeln mit Texten in tschechischer und englischer Sprache, die an konkrete Industriegebäude und deren Geschichte erinnern. Das Projekt wird im Rahmen des Bürgerhaushalts realisiert. Die Route entstand im Jahr 2021.
Bestandteile der Route
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Die erste Brünner Maschinenfabrik – Luz – das Phänomen der Dampfmaschine
Die Geschichte der Ersten Brünner Maschinenfabrik reicht bis ins Jahr 1814 zurück, als der deutsche Unternehmer Johann Reif die Produktionspalette seines Unternehmens im ehemaligen Schloss in Šlapanice bei Brünn änderte.
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Die Maschinenfabrik von Ignaz Storek – Šmeral – Erfindung der Kaplan-Turbine
Das heutige Maschinenfabrik Šmeral Brno wurde 1861 von Ignaz Storek als Graugussgießerei gegründet.
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Kemka – die Arbeiterbewegung
Eine der größten Spinnereien in Brünn wurde 1881 unter dem Namen Kammgarn-Spinnerei gegründet.
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Die Soxhlet-Spinnerei – Vlněna, Werk 02 – das Atelier Art protis
In Cejl 68 befindet sich bis heute ein weitläufiges Gelände, die ursprünglichen Spinnereien der Firma H. F. & E. Soxhlet aus den Jahren 1833–1835.
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Die Gebrüder Samek – jüdische Unternehmer in Brünn
Bereits im Mittelalter gehörte zu Brünn eine jüdische Gemeinde, die im unteren Teil der Masarykova-Straße, rund um die Františkánská-Straße und den Římské náměstí (Römerplatz) errichtet wurde.
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Moritz Fuhrmann – Villa Löw Beer
Die Fabrik für Plüsch und Webpelz von Moritz Fuhrmann entstand 1872 in der Cejl 72, aber erst 1895 wurde sie von Fuhrmann gekauft.
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Löw – Zwicker – die Arisierung jüdischen Eigentums
Auf dem dreieckigen Grundstück zwischen der Cejl-Straße und dem Fluss Svitava liegt das Gelände der ehemaligen Textilfabrik, die von Adolf Löw in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegründet wurde.
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Mitop – das Phänomen des Niedergangs der Textilproduktion
Im Jahr 1890 wurde die Aktiengesellschaft der Österreichischen Filzfabriken gegründet, die von den Firmen B. Engel & spol., Adolf Löw & Sohn und Seidl & Jellinek getragen wurde.
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Bahnhof Zábrdovice – Eisenbahn und Industrie
Auf dem Baustoffgelände vor der Zábrdovicer Brücke über die Svitava steht noch ein Gebäude, das an die stillgelegte Bahnstrecke Brünn – Tišnov erinnert.
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Berans´ Söhne – Zbrojovka
Das Gelände der heutigen Zbrojovka entstand 1918 durch den Wiederaufbau der ursprünglichen Textilfabrik Berans’ Söhne, die seit 1894 am Ufer des Flusses Svitava gelegen war.
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Mälzerei Briess – Zbrojovka
Im Innenhof zwischen den Straßen Dukelská und Garguláková steht ein markantes turmartiges Backsteingebäude.